Prof. Dr. habil. Ing. Andrzej Zieliński

Prof. Dr. habil. Ing. Andrzej Zieliński

Prof. Dr. habil. Ing. Andrzej Zieliński
Chef des Teams für Biomaterialien,
Direktor im Zentrum für fortgeschrittene Materialien am Knotenpunkt
für Innovative Technologien der Technischen Universität Danzig

Eine ist eine weltweite Autorität im Bereich des Ingenieurwesens für Biomaterialien und moderne Materialtechnologien. er spezialisiert sich auf den Wasserstoffabbau bei Materialien und auf die Entwicklung von Titanbiomaterialien.

Zurzeit arbeitet er an der Entwicklung von neuen bioaktiven zahnärztlichen Implantaten; vorher beschäftigte er sich mit der Endoprothese des Hüftengelenks. 18 Jahre lang leitete er den Lehrstuhl für Materialingenieurwesen der Technischen Universität Danzig. Er war langjähriger Lektor an der Mechanischen Fakultät und anerkannter Professor. In den Jahren 2008-2012 war er Prorektor der Technischen Universität Danzig für anfallende Angelegenheiten und internationale Programme.

Er unterrichtet ununterbrochen seit dem Jahr 1982. Sein Werk umfasst Skripten (darunter Biomaterialien für den Fachbereich biomedizinisches Ingenieurwesen), Programme für neue Fachbereiche, wie Materialingenieurwesen (Ingenieurwesen für spezielle Materialien und Biomaterialien sowie Materialtechnologien), mechanisch-medizinisches Ingenieurwesen (Technologien, Materialien, Implantate), Nanotechnologie (Nanotechnologien im Ingenieurwesen, in der Medizin und Kosmetologie). Unter den von ihm vorbereiteten Unterrichtsfächern sind u.a.: Auszüge des Materialingenieurwesens, Auszüge aus den Wissenschaften über Materialien, Bio-Mechanochemie, Degradation und Forschungsmethoden für Nanotechnologie in der Medizin, im Ingenieurwesen und in der Kosmetologie, Spezielle Materialien in der Medizin. Er war Promotor von 8 Dissertationen, in der nächsten Zeit finden zwei Verteidigungen statt, er betreut auch 5 neue Doktoranden.

Andrzej Zieliński  ist Chef des Teams für Biomaterialien, Direktor im Zentrum für fortgeschrittene Materialien am Knotenpunkt für Innovative Technologien der Technischen Universität Danzig Er leitet die Domäne "Neue Materialien und Technologien" im Zentrum für fortgeschrittene Technologien "Pommern" und Zentrum für Wasserstoffdegradation, das in die Polnische Technologische Plattform von Materialien für die Arbeit in Extremen Umfeldern und Bedingungen MATEX umgewandelt wird.

Sein Werk umfasst mehr als  280 Veröffentlichungen, darunter 9 Bücher oder Buchkapitel in wissenschaftlichen Monographien im In- und Ausland, auch 39 Veröffentlichungen in Zeitschriften aus dem JCR-Verzeichnis (sogenanntes Philadelphia-Verzeichnis - ISI Master Journal List), h-Index 8, Anzahl der Quellenangaben ohne Selbstzitate mehr als 200. Fünf Patente. Er verbrachte viele Jahre in ausländischen Praktiken in: Notre Dame University in den  USA, RWTH Aachen, Max-Planck-Institut f. Metallphysik, Ecole Nationale de Mecanique et d'Aerotechnique, Universite Bordeaux. Er leitete 8 Forschungsprojekte in Polen und ein internationales Projekt (Poröse Titanimplantate), zur Zeit leitet er zwei Projekte, die durch das Nationale Zentrum für Wissenschaften und das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung in Höhe von insgesamt  2 Mio. PLN mitfinanziert werden.  Seine Forschungsinteressen sind Wasserstoffdegradation von Legierungen der Nichteisenmetalle (darunter in Atomkraftwerken), seit dem Jahr 2002 auch das Entwerfen und das Erzeugen von Belastung übertragenden Titanimplantaten, Schichten und Beschichtungen, die die Biokompatibilität und Bioaktivität steigern, das Erzeugen von personalisierten Implantaten mit bioabbaubarem Kern.  Er arbeitet mit Max Bergmann vom Biomaterials Center an der  Dresdener Technische Universitat,  mit der Bordeaux University, University of Chemical Sciences and Metallurgy in Sofia, Chalmers University of Technology in Góteborg, Tel Aviv University zusammen.

Zurzeit realisiert er zusammen mit dem Institut VIVADENTAL ein Wissenschaftsforschungsprojekt in Anlehnung an innovative Technologien, Biomaterialien, Stammzellen und Wachstumsfaktoren. Das Ziel des Projektes ist es polnische personalisierte zahnärztliche Implantate mit einem anatomischen Aufbau zu schaffen und demnächst diese in die medizinische Praxis einzuführen und im Industrieumfang herzustellen.

Er ist Anreger der Einschließung von medizinischen Technologien in die intelligente Spezialisierungen in Pommern und Mitgestalter des Erfolgs des Konsortiums unter der Führung von POLPHARMA AG, das durch das Institut VIVADENTAL und die Technische Universität Danzig gemeinsam geschaffen wurde, das den Wettbewerb für die Wahl von intelligenten Spezialisierungen  für die Woiwodschaft Pommern gewann. Desweiteren regte er den Bereich „Long Healthy Life - Innovationen in der Prophylaxe, Diagnostik und Therapie von Zivilisationskrankheiten und der älter werdenden Gesellschaft" an, der für die langfristige konkurrenzfähige Überlegenheit der Wirtschaft der Woiwodschaft Pommern sowie für die Minderung von sozialen und wirtschaftlichen Kosten der Zivilisationskrankheiten und der Alterserscheinungen bedeutend ist und zwar dank der Kommerzialisierung innovativer Lösungen in solchen Bereichen, wie komplexe, individualisierte Lösungen in der Prophylaxe, Diagnostik und Therapie sowie Systeme der Betreuung für Behinderte und Personen im fortgeschrittenen Alter.

Er ist Mitglied des Komitees für Wissenschaft über Materialien bei der Polnisch Akademie der Wissenschaften und des Teams von Biomaterialien im Komitee für die Wissenschaft über Materialien, darüber hinaus im Komitee für Metallurgie und Maschinenbau. Zurzeit leitet er das Team im Lehrstuhl, das sich mit Biomaterialien beschäftigt. Er gehört dem Hauptvorstand des Polnischen Vereins für Werkstoffkunde, dem Wissenschaftsrat von KGHM (polnisches Bergbauunternehmen) "Miedź" sowie dem Wissenschaftsrat im Zentrum für Schiffstechnik an.